Innenentwicklung und Flächenmanagement

Sie besitzen eine Baulücke, eine leerstehende oder wenig genutzte Immobilie in Bad Dürrheim? Grafik Bad Dürrheim
Gerne informieren wir Sie beispielsweise zu Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten.
Im Rahmen eines unverbindlichen Gesprächs informieren wir Sie auch zu finanziellen Fördermöglichkeiten:

  • Wiedervermietungsprämie
  • Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
  • Förderung bei der energetischen Sanierung zusammen mit der Energieagentur
  • Landeswohnraumförderung
  • Städtebauförderung in der Innenstadt

Bei Bedarf werden auch Gespräche mehrerer Beteiligter moderiert sowie städtebauliche Ideenskizzen erstellt.

Die Stadtverwaltung wird bei der Beratung durch das IfSR Institut für Stadt- und Regionalentwicklung personell und fachlich verstärkt.

Das Angebot ist für Sie kostenlos. Sprechen Sie uns gerne an.

Presse

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Forum Innenentwicklung tagte erstmals


23.03.2022

Die Stadt arbeitet weiterhin konsequent an ihrer qualitativ hochwertigen Weiterentwicklung. Dazu gehört auch der Siedlungsbestand des Kernortes und der sechs Ortsteile.

Tagung Forum Innenentwicklung

Die Stadt Bad Dürrheim hat in der Innenentwicklung bereits viel erreicht, zahlreiche Projekte werden aktuell umgesetzt. Es bestehen jedoch noch weitere umfangreiche innerörtliche Baulandpotenziale und Leerstände. Alleine im Kernort existieren rund 100 Baulücken mit einer Gesamtfläche von 6 ha. Das entspricht einer Fläche von mehr als 8 Fußballfeldern. Ziel der Stadt ist die Förderung lebenswerter Stadtteile, eines attraktiven Wohnangebots sowie die Erhaltung von Flächen für Natur und Landschaft, wie Fachbereichsleiter Markus Stein betont.

Diese Aktivitäten der Stadt Bad Dürrheim, die das Ministerium für den Ländlichen Raum aktuell mit 40.000 EUR aus dem „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ ELR unterstützt, werden von einem öffentlich tagenden „Forum Innenentwicklung“ begleitet. Entwickelt hat sich dieses Begleitgremium aus dem bisherigen ELR-Forum. Es tagte vor kurzem zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung: In dem Begleitgremium wirken nun VertreterInnen aus allen Stadtteilen Bad Dürrheims mit und bringen ihren Sachverstand ein.

Das ambitionierte Vorgehen der Stadt Bad Dürrheim wird unterstützt vom Institut für Stadt- und Regionalentwicklung (IfSR). Das IfSR bringt mit Heidrun Fischer, Alfred Ruther-Mehlis und Michael Weber langjährige Erfahrung in der Innenentwicklung und der Beratung von Immobilieneigentümern mit. Die bisherigen ELR-Akteure Henner Lamm vom Büro Kommunalplan, der aus Altersgründen kürzer tritt, ELR-Experte Rüdiger Stehle sowie Dr. Gerhard Bronner vom Umweltbüro des Gemeindeverwaltungsverbandes wirken aktiv am Projekt mit.

Bei der ersten Sitzung des Forums Innenentwicklung wurde zunächst die bisherige kräftige Siedlungsentwicklung der Gesamtstadt der letzten Jahrzehnte und die verschiedenen Flächenpotenziale im Kernort und den sechs Ortsteilen erörtert. Einigkeit bestand darin, dass die Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung haben muss. Aber auch die Innenentwicklung solle maßvoll und unter Berücksichtigung sowohl gesamtstädtischer als auch nachbarschaftlicher Belange erfolgen. Die Besonderheiten der einzelnen Ortsteile seien zu berücksichtigen. Ein Augenmerk müsse sich auch bei der Innenentwicklung auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums richten. Dabei sei es wichtig seitens der Stadt aktiv zu steuern und die Möglichkeiten des Planungsrecht, wie städtebauliche Verträge sowie den gezielten Erwerb von Grundstücken durch die Stadt zu nutzen.

In der weiteren Arbeit werden Leitlinien für eine qualitätsvolle Innenentwicklung, Quartierskonzepte, Dichteüberlegungen sowie Testentwürfe erstellt und diskutiert. Das letzte Wort hat auch hier der Gemeinderat. Auch die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels werden in Bezug auf die Innenentwicklung beleuchtet.

Wichtig ist bei all den Aktivitäten die Mitwirkung der EigentümerInnen von Gebäuden und Grundstücken. Dazu werden kostenlose Fachberatungen im gesamten Stadtgebiet angeboten. Gerade Leerstände kosten die EigentümerInnen oft Zeit, Geld und Nerven. Bei den Beratungen spielen neben baulichen und baurechtlichen Aspekten auch immobilienwirtschaftliche Themen eine zentrale Rolle. Auch zu Fördermitteln wird beraten. Zu nennen ist hier die Wiedervermietungsprämie des Landes bis 2.000 EUR. Bei baulichen Investitionen sind dann das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und Förderprogramme zur energetischen Sanierung von wesentlicher Bedeutung.

Beratungstermine können vereinbart werden über:

Olivia Link | Stadtverwaltung Bad Dürrheim | Telefon 07726 666-206 | olivia.link@bad-duerrheim.de

Michael Weber | IfSR Institut für Stadt- und Regionalentwicklung | Telefon 07022 250-445 | mobil 0172 7300661 | michael.weber@ifsr-institut.de

Flächen gewinnen durch Innenentwicklung


12.11.2021

Stadt will durch Innenenwicklungsprojekt Flächen gewinnen

v.r.n.l. Wirtschaftsförderer Alexander Stengelin, Projektleiter Markus Stein, Bürgermeister Jonathan Berggötz sowie Alfred Ruther-Mehlis und Michael Weber von IfSR

Freuen sich über den Start der Innenentwicklung – v.r.n.l. Wirtschaftsförderer Alexander Stengelin, Projektleiter Markus Stein, Bürgermeister Jonathan Berggötz sowie Alfred Ruther-Mehlis und Michael Weber von IfSR.

Die Stadt Bad Dürrheim bietet ab sofort kostenlose Fachberatungen für Eigentümerinnen und Eigentümern von Baulücken und leerstehenden oder untergenutzten Gebäuden im gesamten Stadtgebiet an. Darüber hinaus werden Konzepte und Leitlinien zur qualitätsvollen Innenentwicklung erarbeitet.

Ziel der Stadt ist die Förderung lebenswerter Stadtteile, eines attraktiven Wohnangebots sowie die Erhaltung von Flächen für Natur und Landschaft. Das Zauberwort heißt: Innenentwicklung. „Es ist in unser aller Interesse, wenn Baulücken bebaut und Leerstände wieder genutzt werden, um dadurch den Flächenverbrauch zu begrenzen“, betont Bürgermeister Jonathan Berggötz.

Die Stadt Bad Dürrheim hat bereits in der Vergangenheit viel unternommen, um leerstehende oder untergenutzte Gebäude und Baulücken zu aktivieren und Straßen und Plätze aufzuwerten. Es wurden Ortsentwicklungskonzepte erstellt und Projekte mithilfe des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum gefördert. Im Sanierungsgebiet in der Innenstadt werden weitere Projekte der Innen-entwicklung umgesetzt.

Die Beratung von Eigentümerinnen und Eigentümern und die Erstellung von Konzepten zur qualitätsvollen Innenentwicklung sollen nun forciert werden. Zur Unterstützung wurde das Institut für Stadt- und Regional-entwicklung (IfSR), Nürtingen, mit der Begleitung beauftragt. Das IfSR bringt langjährige Erfahrung in der Innenentwicklung und der Eigentümerberatung mit und ist regelmäßig vor Ort.

Konkret werden kostenlose, unverbindliche und vertrauliche Fachberatungen für Eigentümerinnen von leerstehenden oder untergenutzten Gebäuden und Baulücken angeboten. Bei den Beratungen spielen erfahrungsgemäß neben baulichen und baurechtlichen Aspekten auch immobilienwirtschaftliche Themen eine zentrale Rolle. Auch zum Thema Fördermittel wird beraten. Zu nennen ist die Wiedervermietungsprämie des Landes bis 2.000 €. Die Wiedervermietungsprämie wird über das Jahr 2021 hinaus verlängert und die Fördermöglichkeiten voraussichtlich erweitert werden. Bei baulichen Investitionen spielen dann das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und Förderprogramme zur energetischen Sanierung eine wichtige Rolle. Im Sanierungsgebiet berät die Kommunalentwicklung zur Städtebauförderung.

Im Bedarfsfalle können für größere Bereiche kostenlos Ideenskizzen und Testentwürfe erstellt werden, die Eigentümer und Bauinteressierten Möglichkeiten zur Bebauung und Nutzung aufzeigen. Teilweise werden auch Gespräche mit mehreren benachbarten Eigentümerinnen und Eigentümern notwendig sein, um die Bauabsichten aufeinander abzustimmen und Erschließungsfragen zu klären. Darüber hinaus werden Moderationen angeboten.

Markus Stein, der zuständige Fachbereichsleiter: „Die persönliche und individuelle Beratung der Eigentümer ist ein zentraler Schlüssel zur Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen.“

Über den Stand des Projektes wird regelmäßig berichtet werden. Es ist auch geplant, bereits umgesetzte Projekte vorzustellen. Michael Weber vom IfSR weiß aus seiner Beratungspraxis: „Nichts ist motivierender als gute Beispiele“.

Neben der Beratung spielen auch (Quartiers-) Konzepte und Gestaltungsleitlinien, bspw. um Nachverdichtungsprozesse in Wohngebieten der 1970er Jahre attraktiv zu gestalten, wichtig. „Wenn Innenentwicklung qualitätsvoll gestaltet wird, steigt in der Bevölkerung auch die Akzeptanz und die Bereitschaft zur Mitwirkung“, so Alfred Ruther-Mehlis und Heidrun Fischer vom IfSR.

Vorgesehen ist die Etablierung eines öffentlich tagenden Begleitgremiums „Forum Innenentwicklung“. In diesem Begleitgremium sollen Vertreterinnen und Vertretern aus allen Stadtteilen Bad Dürrheims mitwirken. Das Begleitgremium dient den Akteuren der Innenentwicklung als Beratungsinstanz bzw. -plattform mit örtlichem Sachverstand.

Das Ministerium für den Ländlichen Raum unterstützt das Projekt aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum bis zum Jahr 2023 mit 40.000 Euro.

Beratungstermine können vereinbart werden über:

Olivia Link, Stadtverwaltung Bad Dürrheim - Tel. 07726 666-206, olivia.link@bad-duerrheim.de

Michael Weber, IfSR Institut für Stadt- und Regionalentwicklung - Tel. 07022 250 445, mobil 0172 7300661, michael.weber@ifsr-institut.de

Forum Innenentwicklung

Erste Sitzung am 15.03.2022

Präsentation:
Erste Sitzung des Forum Innenentwicklung am 15.03.2022 - Präsentation