Stadtnachrichten

Corona-Virus: Stadt verzichtet auf Kita-Gebühren im Mai


Die Entscheidung ist nun nach der Zusage des Landes, die baden-württembergischen Kommunen noch einmal mit 100 Mio. Euro zu unterstützen, getroffen worden.

„Im Gemeinderat war schon lange die klare Haltung, dass wir keine Gebühren für nicht erbrachte Leistungen erheben werden“, so Bürgermeister Jonathan Berggötz zu der Entscheidung. „Wir wollten aber mit einem kompletten Verzicht abwarten, bis auch eine finanzielle Unterstützung vom Land zugesagt ist, da wir den städtischen Haushalt immer im Blick haben.“ Dies sei nun der Fall.

Der Bürgermeister ist froh, dass hier nun Klarheit geschaffen werden kann. Viele Eltern hatten bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie mit den Gebühren umgegangen wird. Berggötz ist nach wie vor bewusst, welche Auswirkung die Entscheidung die Betreuungseinrichtungen zu schließen für viele Familien hatte und noch immer hat. Für viele, oft berufstätige Eltern, steht seitdem der Alltag Kopf und mit der notwendigen Schließung der Spielplätze haben sich die Möglichkeiten die Kinder zu beschäftigen deutlich eingeschränkt. „Wir wissen, was hier von den Eltern abverlangt wird und wünschen Ihnen allen weiterhin Kraft und Zuversicht, aber vor allem wertvolle Zeit des Miteinanders“, so Berggötz.

Die Kindertageseinrichtungen sind seit 17. März geschlossen und werden durch die schrittweise Ausweitung der Notgruppen nun auch wieder mehr genutzt. Die Stadtverwaltung hatte bereits auf die Kindergartengebühren für den Monat April verzichtet, falls die Angebote nicht genutzt wurden. Für Kinder, die in der Notbetreuung sind, muss jedoch regulär gezahlt werden, da auch entsprechende Leistung gebracht wird.
 
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Bad Dürrheim